Es ist faszinierend zu beobachten, wie schnell sich der Themenfokus verschieben kann: Da sprachen eben noch alle über die Krise, Kurzarbeit und Personalabbau. Auf einmal aber scheint die Krise zumindest in Deutschland teilweise überwunden, und sofort tauchen die alten Themen wieder auf. An vorderster Stelle: der demographische Wandel.
Dass die
geburtenschwachen Jahrgänge nicht ausreichen, um den Bedarf an Fach- und
Führungskräften zu decken, ist statistisch belegt und allgemein anerkannt.
Unternehmen haben längst ihre eigenen Alterspyramiden, an denen sie ganz genau
ablesen können, wann der Fachkräftemangel einsetzt und sich gleichzeitig die
eigene Belegschaft aus Altersgründen dezimiert. Das wird zwar erst in einigen
Jahren der Fall sein. Die Zeitenwende am Arbeitsmarkt aber ist bereits jetzt
unweigerlich eingeläutet. Verstärkt durch den Druck der Wirtschaftskrise und
die Hartz-Reformen sind die HR-Manager in vielen Betrieben zum Handeln
gezwungen. Der oft zitierte Arbeitsmarkt 2.0 ist damit längst Realität, Kurz-
und Leiharbeiter, flexible Arbeitszeiten aber nur die eine Seite der Medaille.
Für die HR-Manager stellen sich im Arbeitsmarkt der Zukunft viel weitergehende
Fragen und bisher so nie da gewesene Herausforderungen. Wie schafft es ein
Unternehmen, den Kampf um die künftige Mangelware Fachkraft zu gewinnen? Wie
können altersgemischte Teams erfolgreich zusammenarbeiten? Welche Bedeutung hat
Outplacement, wenn Spitzenkräfte verstärkt mit Zeitverträgen eingestellt
werden? In der OutplacementNews 35 wollen wir Antworten auf diese Fragen geben
und gemeinsam mit führenden HR-Managern und Personalberatern einen Blick werfen
auf den Arbeitsmarkt 2.0.
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