Aktuelle Studie von Boyden Global Executive Search zeigt, dass 68 % der Top-Manager sich persönlich verantwortlich für eine Krise sehen, aber gleichzeitig auch Chancen in der Krise erkennen.
Bad Homburg, 15. Januar 2010
Boyden nahm die Diskussion um das Handeln der Manager zum Anlass und untersuchte daraufhin in einer Studie die Verhaltensänderung des Top-Managements in Krisenzeiten. Darin wurden im dritten Quartal 2009 knapp 400 CEOs, Geschäftsführer und Manager der oberen Führungsebene aus diversen Branchen befragt, vom Dax-notierten Automobilkonzern bis zum internationalen Familienunternehmen.
Die Ergebnisse sind bemerkenswert, denn die Unternehmenslenker gehen selbst sehr kritisch mit ihrer Verantwortung und ihren Entscheidungen um.
„Sehr aufschlussreich empfanden wir die Aussagen, in denen sich die Studienteilnehmer selbst beurteilen. 68 Prozent der befragten Manager sehen sich in erster Linie verantwortlich für eine Krisensituation in ihrem Unternehmen und überdenken ihr Führungsverhalten“, erklärt Dr. Rolf E. Stokburger, Managing Partner bei Boyden Deutschland, die Ergebnisse. Eine Krise werde zum Anlass genommen, vorhandene Pfade zu verlassen und neue Wege zu gehen. Des Weiteren werde eine Krisensituation nicht in erster Linie als negatives Risiko gesehen, sondern auch als Chance für eine Neuausrichtung erkannt.
„Weitere fünf Prozent sehen sich auch für eventuell getroffene Fehlentscheidungen verantwortlich und sind bereit, die daraus resultierenden Konsequenzen zu tragen“, so Stokburger weiter. Lediglich 16 Prozent sähen die Ursachen für eine Krisensituation alleine als Resultat der schlechten gesamtwirtschaftlichen Lage und fühlen sich persönlich nicht verantwortlich.
Boyden gehört zu den weltweit führenden Executive Search Beratungen und rekrutiert Kandidaten aus dem Top-Managementbereich in der Automotive-, Telekommunikations-, IT- und Finanzbranche sowie aus der Konsumgüter-, Chemie-, und Pharmaindustrie. Boyden Global Executive Search ist seit 1983 in Deutschland tätig.